Randbemerkungen KW 29

  • SAP hat dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Dieses haben wir im Rahmen des diesjährigen Summer Summit ordentlich gefeiert (meine Frau arbeitet bei SAP). Es ist schon beeindruckend, was den ca. 20.000 Gästen (Mitarbeiter und Familien) da geboten wurde: ein kleines Musikfestival, ein Zirkus, unzählige Spielmöglichkeiten und Attraktionen für Kinder, kostenlose Speisen und Getränke und ein kleiner Auftritt von Formel–1-Pilot Lewis Hamilton. Hat Spaß gemacht!
  • Die vergangene Woche wurde von dem Massaker bei einer Premiere des neuen Batman-Films in Aurora (Colorado) überschattet. Wieder einmal zeigt sich, dass die amerikanischen Waffengesetze die Bevölkerung eher gefährden als schützen.
  • Ein weiteres, heiß diskutiertes Thema war die religiös motivierte Beschneidung. Ich habe dazu einen relativ klaren und einfachen Standpunkt: Kein Mensch hat das Recht, einem anderen Menschen gegen dessen Willen oder aus nicht-medizinischen Gründen Körperteile zu entfernen oder ihn anderweitig zu verstümmeln. Die Beschneidung aus traditionellen/religiösen Gründen ist in meinen Augen eindeutig eine Körperverletzung. Und zwar nicht nur eine physische, sondern auch eine psychische. Lesenswerte Artikel: FAZ, IDW, TAZ, Karlshochschule, Wikipedia
  • Am Wochenende fand in Karlsruhe das alljährliche FEST statt. Mit dabei waren unter anderem Deichkind und sie waren leider geil. Total bekloppt, aber unterhaltsam. Ansonsten gefiehlen mir Trombone Shorty & Orleans Avenue noch ganz gut. Den Preis von 4 € für ein 0,4 l Bier prangere ich an.
  • Updates für Parallels Desktop nerven. Nach jedem Update müssen in jeder VM diese Parallels Tools neu installiert werden. Das nervt, da das App-Update ca. 4 Minuten und die VM-Updates jeweils ca. 9 Minuten inkl. Neustart dauern.
  • Für die Alpha-Version von Tweetbot for Mac kam ein Update. Changelog
  • Sascha teilt seine Urlaubserlebnisse in seinem MeerNähe-Blog. Dieses Texel gefällt mir sehr gut. Wurde in die Urlaubsliste aufgenommen.
  • Uli’s Hipstamatic-Serie ist nun komplett.

Schöne Woche! Rinjehaun!

Randbemerkungen KW 28

Besser spät als nie.

  • Tweetbot für Mac kam raus. Jetzt schon ganz großartig! Was ich mir jetzt noch wünsche: Sync via iCloud (Tweetmarker hakt manchmal), Support für Growl, Readability und Pinboard, Sync für Mutes.
  • Facebook macht keinen Spaß. Die Webapp ist mit Werbung zugekleistert und die iOS-Apps sind a****langsam. Passend dazu dieser Artikel auf netzwertig.com.
  • Meldemurks: Anfang letzter Woche machte das Thema “Meldeämter verkaufen Adressen” die Runde. Unfassbar. Vor allem das Video über den Beschluss des Gesetzesentwurfs. welt.de, Kolumne von Herrn Lobo
  • Mein Lieblingsradiosender SWR3 wird gerade massakriert. Kai-Karsten-Show gestrichen, in der Morningshow blödelt jetzt so ein Herr Peters peinliches Zeug in spätpubertärem Slang vor sich hin und Steffi Haiber soll wohl auch demnächst umgesetzt werden. Das war’s dann. Tschüss SWR3! Hörermeinungen
  • Dropbox erhöht Speicher bei gleichem Preis. Cool! Bleibe trotzdem bei meinem kostenlosen Plan. Habe aktuell 8,9 GB. Plans
  • Der Relaunch von kwerfeldein.de war in meinem Augen ein großer Erfolg. Es gibt einige Dinge, die ich anders gemacht hätte, aber im Großen und Ganzen gefällt mir die neue Website gut und bei den Lesern kommt sie auch größtenteils gut an.
  • Freue mich auf DAS FEST am kommenden Wochenende. Wird sicher wieder cool, sofern das Wetter mitspielt.
  • Da die Rolling Stones nie in eine Rentenversicherung eingezahlt haben, müssen sie auch nach 50 Jahren immer noch arbeiten, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. 😀
  • Habe mir vorgenommen, dieses Jahr noch ein eigenes WordPress-Theme zu veröffentlichen. Weiß nur noch nicht, wie ich den Ablauf gestalte. Ich könnte es parallel während meinen normalen Projekten erstellen oder mir mal 1–2 Wochen blocken, um nur an dem Theme zu arbeiten. Was wäre wohl besser?
  • Haben am Wochenende mit Freunden Sushi selbst gemacht. War sehr lecker.
  • Wir jetzt in der 30. SSW. Yay!

Randbemerkungen KW 27

Ich werde jetzt hier mal so eine Art Wochenrückblick starten. Das soll aber nicht die achthundertdrölfzigste Linkschleuder werden sondern eher so ein Sammelsurium von Notizen und Gedanken, die bei Twitter zu schnell in Vergessenheit geraten würden, aber auch zu kurz für einen eigenen Blogartikel sind. Ein paar Links zu Fundstücken sind aber sicher hin und wieder dabei.

Und los geht’s!

  • Ich war vor Kurzem mal wieder in Berlin und in München. Wenn ich mich für eine der beiden Städte als Lebensraum entscheiden müsste, fiele mir die Wahl sehr schwer. Tendenziell eher Berlin. Ist jünger, hipper, chaotischer. Aber ich mag München trotzdem irgendwie.
  • Seit ich im Freelancer-Netzwerk bei Elmastudio gelistet bin, bekomme ich regelmäßig Anfragen für WordPress-Projekte. Aus einer wird nächste Woche hoffentlich ein Auftrag. Großartig!
  • Das Fotografie-Magazin Kwerfeldein kündigt für nächste Woche einen Relaunch an. Bin sehr gespannt, wie die neue Website ankommt.
  • Kai Müller a.k.a. Stylespion stellt sein Fotoportfolio vor. Gefällt.
  • Habe in der Dropbox-App auf dem iPhone den Kamera-Upload aktiviert. Scheint mir aktuell der einfachste Workflow, um danach die Fotos auf dem Mac in Lightroom zu importieren. Und obendrein gab’s dafür ein paar MB mehr Speicher.
  • Am 05.07.2012 hielt ich ein 13 Stunden altes Baby im Arm. War ein tolles Gefühl! Danke! 😉
  • Und zum Schluss noch was Musikalisches:

Towel Day

Heute, am 25.05. ist mal wieder der Towel Day. Sollte dringend mal wieder die Bücher lesen. Sooo gut!!!1!11

Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen. er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw, usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade „verloren“ hat. Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.

Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis

Nörgelkommentare

Drüben bei kwerfeldein.de wird heut mal wieder ganz schön genörgelt in den Kommentaren. Und zwar im Artikel FOTOGRAFIEREN IM PARADIES von Michael Breitung, seines Zeichens Redakteur bei Kwerfeldein. Michael ist ein Freund der farbenfrohen Landschaftsfotografie und schreibt regelmäßig Artikel, in denen er seine Bilder zeigt und erklärt. Und jedes Mal finden sich dann einige Leser ein, die seine Art zu Fotografieren und Fotos zu bearbeiten nicht gut finden und scharf kritisieren. Ich hab ja grundsätzlich nichts gegen kritische Kommentare, im Gegenteil. Ich finde es Klasse, wenn niveauvolle und sachliche Diskussionen entstehen. Das macht Blogs aus! Was mich aber an der Kommentarkultur bei Kwerfeldein aktuell stört: bei Artikeln von Michael habe ich das Gefühl, dass einige Leser nur darauf warten, das er wieder eines seiner Bilder zeigt, um dann über ihn herzufallen. Michael springt dann halt auch noch voll darauf an und verteidigt sich und seine Bilder. Was ja auch verständlich ist. Bei Artikeln von anderen Autoren, deren Inhalt den Lesern nicht gefällt, kommen oft einfach nur wenig positive Kommentare und keine negativen. Und ich bin mir sicher, dass da die gleichen Leser mitlesen. Das ist mein Gefühl. Werde das mal weiter beobachten.

Um noch ein paar Worte zu Michaels Bildern loszuwerden: seine Motive gefallen mir meist sehr gut, seine Bildbearbeitung finde ich aber bei dem einen oder anderen Bild auch etwas „drüber“. Ich habe aber großen Respekt vor seiner Art zu Fotografieren, weil ich weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt. Und ich mag es, wenn jemand zu dem steht, was er tut.