Instagram Fotos automatisch in WordPress-Blog veröffentlichen

Ich möchte meine Instagram-Fotos nicht nur in meinem Instagram-Stream haben, sondern parallel dazu auch als Artikel in meinem selbstgehosteten WordPress-Blog. Die Fotos sollen aber nicht eingebettet sondern in meiner WordPress-Mediathek gespeichert werden. Das hat den Vorteil, dass ich auf meinem Server eine eigene Kopie all meiner Instagram-Fotos habe. So muss ich mir keine Sorgen machen, sollte der Dienst einmal nicht (mehr) verfügbar sein.

Hierfür verwende ich das WordPress-Plugin Instagrate to WordPress. Nach der Installation und der Autorisierung mit meinem Instagram-Account erstellt das Plugin vollautomatisch einen neuen Artikel, sobald ich ein neues Foto bei Instagram poste. Der große Vorteil gegenüber Lösungen wir ifttt: Das Foto kann zunächst in die eigene Media Library importiert werden und wird dann erst in meinen Artikel eingefügt. Hierzu muss in den Plugin-Einstellungen lediglich die Option „Select Image Saving“ auf „Save Image to Media Library“ gesetzt werden. Siehe Screenshot. Mit ein paar weiteren Optionen kann man auch noch Titel, Body, Kategorie usw. beeinflussen.

Meinen Instagram-Workflow brauche ich für diese Lösung nicht ändern. Ich nehme ein Foto mit Instagram auf, veröffentliche es bei Instagram und teile es je nach Laune bei Facebook und Twitter. Und der Artikel in meinem WordPress-Blog wird automatisch erstellt.

Feine Sache das! 🙂

Nachtrag:
Was auch noch erwähnenswert ist: bei dieser Lösung bin ich auch völlig unabhängig von ifttt. Meine Gedanken über ifttt äußerte ich bereits gestern.

if ifttt is gone then …?

In seinem Artikel Die Sorge über die Zukunft von ifttt äußerte Martin Weigert von netzwertig.com gestern seine Sorge über den Automatisierungdienst ifttt. Ich nutze ifttt auch für einige Aufgaben und möchte es eigentlich zukünftig sogar noch mehr nutzen. Wie ich gestern schon berichtete, mache ich mir ja derzeit Gedanken, wie ich alle möglichen Inhalte bereitstellen und verbreiten könnte ohne zu sehr auf soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram & Co. angewiesen zu sein. Mein Ziel ist es, Inhalte größtenteils in den eigenen Blogs zu erstellen und dann nur parallel in diversen Netzwerken zu teilen. Dabei spielt natürlich ifttt eine nicht unwesentliche Rolle, da es diese Aufgabe zuverlässig und zeitsparend erfüllen kann. Es ist also sicher keine schlechte Idee, sich auch hier mal nach alternativen Lösungen umzuschauen. So eine eierlegende Wollmilchsau wie ifttt, mit der man alles kreuz und quer mit einander vernetzen und vielleicht auch im Kreis posten kann, gibt es aktuell kein zweites Mal. Oder kennt ihr etwas Vergleichbares?

Bürger zu Bloggern!

Auf Facebook kann man sich ganz simpel völlig frei entscheiden zwischen allem, was Mark Zuckerberg für angemessen hält. Die Veröffentlichung bestimmter Fotos, Links zu bestimmten Websites oder auch die Inhaberschaft bestimmter, problematischer Meinungen gehört nicht dazu.

Guter Artikel von Sascha Lobo: Euer Internet ist nur geborgt

Auch in meinem Kopf findet gerade ein Umdenken statt. Soziale Netzwerke sind total dufte aber ich möchte trotzdem unabhängig von ihnen sein bzw. wieder werden. Gerade die Ereignisse um Posterous und Instagram haben mir gezeigt, wie wenig man sich selbst auf große Netzwerke verlassen kann. Heute da, morgen gekauft und übermorgen vielleicht eingestampft. Ich tüftele zur Zeit an einem alltagstauglichen Workflow, der es mir erlaubt, Inhalte aller Art zu verbreiten ohne allzu abhängig von Facebook, Twitter und diversen Foto-Netzwerken zu sein. Also alle Inhalte eher im eigenen Blog aber trotzdem noch gut in verschiedene Netzwerke integriert. Und das ganze natürlich mit minimalem Aufwand. Ein Teil dieses Workflows ist dieser selbstgehostete WordPress-Blog hier, den ich nach dem Verkauf von Posterous startete. Ich schrieb bereits darüber. Mal schauen, wie sich das alles in nächster Zeit entwickelt.

Internet war mal teuer

Für die Jüngeren unter euch: vor gar nicht allzu langer Zeit – also im Jahre 2000 – war das Internet noch ganz schön teuer. Und langsam. Damals gab es nur in wenigen Städten DSL, Flatrates waren unbezahlbar und man wählte sich ins Internet ein, wenn man es benötigte. Ja, ihr hört richtig! Internet einschalten, 2 E-Mails abrufen, 3 E-Mails senden, 5 Websites besuchen (viel mehr gab es damals nicht 😉 ), Internet wieder ausschalten. Und das zig mal am Tag. Abgerechnet wurde nach Zeit. Bei 1und1 kostete 1 Stunde Internet 2,94 DM pro Stunde. Und nicht dass ihr denkt, dass man dafür einen Highspeed-Zugang bekam! Nein, die ISDN-Leitung lieferte magere 64 kbit/s. Vierundsechzig Kilobit! Heute hat man ja eher 97 Mbit/s oder so. Wenn man richtig schnell unterwegs sein wollte, schaltete man die zweite ISDN-Leitung noch dazu. Wow! 128 kbit/s!

Ein Vergleich: Der Download einer 5 MB großen MP3-Datei dauerte mit einer ISDN-Leitung je nach Leitungsauslastung 10-15 min. Heute dauert so ein Download nicht mal mehr 1 Sekunde.

Hier mal eine Rechnung von 2000. Eine ältere hab ich nicht mehr gefunden. 😮

97 Mbit/s sind OK

Seit gestern bekomme ich nun Internet und Telefon von Kabel BW. Bin bisher ganz zufrieden. Grund für meinen Wechsel von 1und1 zu Kabel BW waren zu geringe Bandbreite, häufige Verbindungsabbrüche und schlechte Sprachqualität. Liegt an den alten Telefonleitungen hier im Haus. Da kann 1und1 leider auch nicht viel ausrichten. Dafür ist aber der Kabelanschluss in unserem Haus nagelneu und die Übertragungsraten scheinen ganz ordentlich zu sein. Und die Sprachqualität am Telefon ist auch deutlich besser. Schön!

Da es gefühlte 3 Mrd. verschiedene Speedtests gibt und jeder ein anderes Ergebnis ausspuckt, habe ich auch mal einen eigenen Test gemacht und einfach mehrere große Downloads gestartet und mir dann die Download-Rate über iStat Pro anzeigen lassen. Auch da ergeben sich ca. 95 Mbit/s Downstream. Und bei einem Upload einer großen Datei auf einen FTP-Server auch ca. 2,5 Mbit/s.

So, werde dann mal das Internet runter laden und auf CD brennen. 😉